Im August / September verbrachte ich drei Wochen in Indonesien mit einem kleinen Team aus Deutschland. Wir hatten diesmal zwei Hauptziele: Jakarta und Toraja auf der Insel Sulawesi, wo wir ja bereits letztes Jahr gedient hatten. Wir dienten in verschiedenen Gemeinden in mehreren Städten und Regionen, den Menschen in den Slums und besuchten sie auf der Müllhalde wo sie leben, veranstalteten Kinder-Events, übermittelten die Botschaft des Evangeliums in vielen verschiedenen Versammlungen, brachten Armen und Bedürftigen zu Essen, dienten in 2 Bibelschulen und brachten Hoffnung zu den Patienten eines Reha-Zentrums – um nur einige Dinge zu nennen.

So viele Leben wurden berührt, Hunderte von Menschen wurden verändert, geheilt, befreit und für die Ewigkeit gerettet. Was für ein Privileg und eine Freude, Teil von etwas Größerem zu sein, das ewigen Wert hat!

Ich möchte nur ein paar Highlights aus dieser Zeit weitergeben:
Bei einer unserer größten evangelistischen Veranstaltungen kam ein junges Mädchen auf mich zu und fragte mich, ob ich sie noch erkenne, was ich bejahte. Sie war letztes Jahr bei meiner Veranstaltung gewesen und hatte Jesus ihr Leben gegeben. Jetzt war sie wiedergekommen und hatte fünf Freundinnen mitgebracht, die alle entweder ihr Leben Jesus neu anvertrauten oder dies an diesem Abend das erste Mal taten. Zwei von ihnen wurden auch von bösen Geistern befreit.

Eine weitere wunderbare Sache geschah bei einer anderen evangelistischen Veranstaltung. Früher an diesem Tag hatten wir ein Reha-Zentrum besucht und den Patienten dort gedient. Nach dem Besuch hörte ich, dass etwa die Hälfte der Patienten Muslime waren. Bei unserer evangelistischen Veranstaltung am Abend in derselben Gegend, waren zu meiner großen Überraschung alle Menschen aus dem Reha-Zentrum da, auch die Moslems, und am Ende kamen alle diese Moslems nach vorne, um ihr Leben Jesus zu geben.

Im September/Oktober habe ich in drei verschiedenen Ländern gedient. Aus Sicherheitsgründen werde ich die Ländernamen hier nicht nennen.  Im ersten Land, das nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu meinem eigentlichen Zielland war, unterrichtete ich an einer Bibelschule und predigte in der Gemeinde eines guten Freundes. Dort kam eine hinduistische Frau, die zum zweiten Mal in ihrem Leben in einem christlichen Gottesdienst war, zum Gebet nach vorne und erlebte dabei die Kraft Gottes, die wie Strom durch sie hindurchging. Sie fiel hin, als Gott sie berührte und sie erlebte an diesem Morgen auch ein Heilungswunder. All die Schmerzen, die sie im Nierenbereich hatte, verschwanden. Sie war sehr bewegt, begeistert und beeindruckt von der Gegenwart des lebendigen Gottes und ist nun hungrig, mehr über Ihn zu erfahren.

Ein weiteres erstaunliches Heilungswunder fand in meinem Hauptreiseziel statt. Ein Mädchen, das mit mir im gleichen Auto reiste, erzählte, dass sie ein schweres Hörproblem hat. Ich erzählte ihr kurz von Jesus und fragte sie, ob ich für sie beten könne, und sagte es ihr. Sie sagte ja, und Jesus tauchte auf! Sie war so aufgeregt und testete sofort ihr Gehör, das plötzlich normal war. Sie konnte Dinge tun, die sie vorher nicht tun konnte. Dieses Mädchen hatte den Namen Jesus noch nie zuvor gehört, und an diesem Morgen hatte sie zum ersten Mal eine echte Begegnung mit ihm.

Die Zeit in meinem Zielland war sehr strategisch und beinhaltete viele Begegnungen mit verschiedenen Personen. Ein Ziel war es, Beziehungen für die Zukunft zu knüpfen und aufzubauen. Während der Zeit dort lernte ich viele Pastoren und Leiter der Nation kennen. Ich nahm an einem Untergrund-Meeting teil und durfte dort sprechen. Einer meiner Höhepunkte war das Treffen mit einem Pastor, dessen Familie die gute Nachricht von Jesus durch einen finnischen Missionar gehört hatte, und zwar in den späten 1940er Jahren, als sie außerhalb ihres Herkunftslandes, an der Grenze zu dieser Nation, lebten, wo der finnische Missionar diente. Dieser Pastor war etwa 4 Jahre alt gewesen, als seine Eltern zum Herrn kamen. Heute ist er ungefähr Ende 70 und leitet eine Hauskirche in der Hauptstadt. Es war so bewegend, ihn zu treffen und seine Geschichte zu hören. Als Zeichen tiefer Dankbarkeit, Liebe und Respekt bewahrt er in seiner Bibel immer noch eine alte Postkarte auf, auf der ein Bild des Missionars ist, der seine Familie vor langer Zeit zu Jesus gebracht hat. Ich wurde wieder neu daran erinnert, wie wichtig es ist, nicht aufzuhören, Samen in das Leben der Menschen zu säen. Wir wissen nie, wie viel Frucht aus einem kleinen Samenkorn entstehen kann!

Das Hauptziel meiner Zeit in dieser besonderen Nation war es, das Evangelium an Orten weiterzugeben, wo es menschlich gesehen keinen Zugang gibt. Ich kann nicht mehr an dieser offenen Plattform darüber erzählen, aber was ich sagen kann, ist, dass Gott eine unglaubliche Tür der Möglichkeit geöffnet hat, die völlig Unerreichten mit der Botschaft der Errettung zu erreichen. Bitte bete mit uns, dass diese Tür offen bleibt!

Am Ende meiner Reise reiste ich in ein weiteres Land und besuchte einige alte Freunde, die dort im Untergrund arbeiten. Mehr kann deshalb nicht gesagt werden. Sie leben wirklich ihre Berufung, nutzen ihre Talente und bewirken in vielen Leben einen Unterschied. Ich diente dem Team, verbrachte Stunden in beratenden Gesprächen und ermutigte sie. Am Flughafen, als unsere Wege sich wieder trennten, erzählten sie mir, wie zutiefst glücklich und dankbar sie für meinen Besuch waren, und wie sehr ihr Glaube dadurch gestärkt und ihre Leidenschaft und Vision neu belebt wurden. DANKE HERR JESUS!

Wir danken Gott für all diese erstaunlichen Gelegenheiten, die wir an so vielen Orten auf der ganzen Welt hatten, um die gute Nachricht zu verkünden und das Leben für die Ewigkeit zu beeinflussen! Alle Ehre sei Ihm allein! Bleib mit uns in Verbindung und folge dem, was Gott in den Nationen tut! Wenn du ein Teil dessen werden möchtest, was Gott tut, kontaktiere uns bitte für verschiedene Möglichkeiten und sehe, wie du dich einbringen kannst!